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T4ME2 Homepage

T4ME2 logo "Supporting active living in (semi-) public environments by suitable toilets."

externer Link: Zur T4ME2 Projekt Homepage (englisch)

Ziel des AAL Projekts:

T4ME2 entwickelt innovative Toilettenlösungen für selbstständiges Leben.
Im Bereich der Toilette sind Innovationen seit der Einführung der klassischen Toilette mit Wasserspülung selten, obwohl die Nutzung zur täglichen Routine gehört. T4ME2 möchte das ändern und richtet sich als unterstützende, autonome, intelligente Toilettenlösung an alte Menschen und Personen mit körperlichen Einschränkungen bzw. Behinderungen wenn sie eine Toilette außer Haus in öffentlichen oder halböffentlichen Umgebungen (z. B. in Gemeindezentren, Rathäusern, Einkaufszentren, Museen, Theatern, Hotels, Freizeit- und Sportbereichen usw.) benutzen.

Ansatz:

Das europäische T4ME2 Konsortium entwickelt und erprobt dazu unter Einbindung potenzieller Nutzer*innen ein Toilettensystem mit IKT-basierter, adaptiver physischer Aufstehunterstützung mit integrierten Sicherheitsfunktionen auf Basis von Digitalisierung im Toilettenraum. Im Zentrum steht eine motorisiert höhenverstellbare Toilette („Lift-Toilette“ - beispielhaft aufbauend auf etablierten Produkten des Projektpartners Attris), die das Sitzen und vor allem den aus eigener Kraft oft schwierigen Übergang von Sitzen zu Stehen unterstützt und die Möglichkeit bietet, bevorzugte oder automatisch ermittelte Einstellungen der Sitzposition zu nutzen. Ein innovativer KI basierter Sensor des Projektpartners Cogvis erkennt Anwesenheit, Körpergröße, Notfälle und Stürze und sorgt so für Komfort und Sicherheit. Zusätzliche Funktionen umfassen Sensorik zur Überwachung der Sauberkeit, integrierte Steuerung einer Bidet Funktion oder automatisches Spülen. Anbindungen an Sprachsteuerung oder Smartphone Apps erleichtern die Bedienung ebenso wie zusammen mit Nutzer*innen gestaltete Bedienelemente.

Durch diese innovative Kombination können Personen mit Bewegungs- oder Mobilitätseinschränkungen einschließlich Rollstuhlfahrer*innen und übergewichtiger Personen solche intelligenten Toiletten unabhängig und sicher nutzen, frei nach dem Motto: „Unbeschwert außer Haus gehen dank unterstützender, flexibler und smarter Toiletten“, in dem Wissen, dass zugängliche und für ihre Bedürfnisse und Wünsche angepasste Toiletten verfügbar sind. T4ME2 ist als offenes Konzept ausgelegt und auf verschiedene Kontexte anwendbar, von neu gebauten oder renovierten barrierefreien Toiletten bis zu den in letzter Zeit aufkommenden größeren Toiletten für „Changing Places“ (bisher hauptsächlich in Großbritannien). Die Anwendung in einem Bereich mit vielen oft wechselnden Nutzer*innen erfordert größtmögliche Flexibilität gegenüber den auf genau eine*n Anwender*in maßgeschneiderten Produkten aus dem Heimbereich, was nur durch Digitalisierung kosteneffizient und sicher umgesetzt werden kann.

Beginnend mit ersten Aktivitäten zur Sensibilisierung (bereits zu Beginn des Projekts) richtet sich das Projekt direkt an Interessengruppen im (halb-) öffentlichen Sektor, z.B. Sozial- und Freizeitdienste für Senioren, Gemeinden, Rathäuser, Museen, Theater, Einkaufszentren, Hotels usw., ihre Kunden und die breite Öffentlichkeit. Die Demonstration von Prototyplösungen an den Anwenderstandorten wird wiederholt dazu dienen, ein breiteres Publikum zu erreichen und die Kontakte zu potenziellen Käufern vorzubereiten. Veröffentlichungen in Konferenzen und Zeitschriften werden die Ergebnisse und Lösungen für Experten hervorheben. Zur Verbreitung wird das Internet / die sozialen Medien und die Newsfeeds der Partner genutzt und Workshops organisiert, in denen Endbenutzer und Interessengruppen, die installierte Toiletten testen, sich treffen und Lösungen diskutieren können. Die Verbreitung umfasst daher primäre, sekundäre und tertiäre Nutzer.

Bisherige Ergebnisse:

Es wurden trotz der schwierigen Pandemie Situation Nutzer*innen und Stakeholder in vier Ländern im Rahmen einer im Projekt geplanten Bekanntmachungsinitiative unter Nutzung verwandter kommerzieller Produkte zur Veranschaulichung über ihre Erfahrungen, Präferenzen und Bedürfnisse bei der Nutzung (halb-)öffentlicher Toiletten befragt. Die nun vorliegenden Ergebnisse werden zusammen mit den in der Vorstudie "Toiletforme" bereits erhobenen Daten analysiert und bilden die Grundlage für technische Entwicklung und Marktplanungen. Erste auf iToilet basierende, verbesserte Prototypen wurden bereits entwickelt und im Labor getestet. Derzeit werden kontrollierte Tests mit ersten Prototypsystemen (PT1) an drei Teststandorten vorbereitet, die Systeme wurden bereits an die Testpartner geliefert und Ergebnisse werden bis Ende des Jahres erwartet.

Hier können Sie einen kurzen Projekt Folder herunterladen.

Projektpartner:

TU Wien, hci logoHuman Computer Interaction Group (193-05), Wien (Koordinator)

 H. Hart, Belgien
 Sanmedi B.V., Niederlande
 Santis Kft, Ungarn

Das Projekt wird zum Teil vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (externer Link:BMVIT) durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (externer Link:FFG) mit der Projektnummer 875880 und von der AAL Association mit der Projektnummer AAL-2019-6-116-CP gefördert.

Kontakt:

Email: t4me2@fortec.tuwien.ac.at

  Suche     Kontakt     Zuletzt verändert: 2021-02-05  

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